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Oh, wahre Freude ist eine seltene Gnade, denn Euterpe – die Erfreuende – ist eine heimlich Muse! Und nur wer auf ihren undurchsichtigen und verschwiegenen Pfaden wandelt, findet sie. Bei Moby Dick erschien sie als abgetakelter Raver, der Ishmael rät: „Boah, dat Ship, ey, die Feier ist fett!“ Als König Sigismund flüsterte sie Jan Hus ein: „Heisse Scheisse down there in Konstanz, Jungeee!“ Und Jesus liess sich gar von ihr als vollgekifften Judas bequatschen: „Auf Golgatha geht voll die Hängerparty“. Heute ist dein Tag, Glückliche / Glücklicher, denn Euterpe ruft nach dir, in Form dieses Flyers!
Pilgere an jenem Samstag, an dem der 25. Abend des Monats Februar anbricht, an einen Ort, der so unbeschreiblich ist, dass selbst Goethe keine Worte dafür fand und beschämt in all seinen Werken dazu schwieg, an einen Ort, dessen Schönheit und Anmut nur mit einem einzigartigen Wort beschrieben werden kann: Kreuzlingen. Betrete ein Lokal, das vor Jahrhunderten alleine für diesen Anlass gebaut wurde, das vier Wände und ein Dach hat und eine Tür, bei der man hindurchgehen kann. Lass dich begrüssen von einem Wirt, der auch mal Gipfeli verkauft und deswegen sein Lokal „Hörnli-Pub“ getauft hat.
Die Whiskykurve bietet dir einen Mix an Hörvergnügen und Sehenswürdigkeiten, der so bunt ist, dass die Farben in denen Da Vinci seine Mona Lisa malte, in denen Monet seinen Sonnenaufgang leuchten lies und Rob seinen König kritzelte, dass alle Farben der Welt – nämlich grün, weiss und schwarz – nicht mehr ausreichen, ihn zu beschreiben. Lausche den wundersamen Klängen von Grenouille und dem Klassikus, der über seine grösste Liebe und seinen tiefsten Hass singt. Lass dich von Rafioli Pizzanta und seinem Chor in eine Klangwelt einführen, die alle Höhen und Tiefen auskostet. Höre, wie das Duo Bahnromantik seine ewige Liebe eingesteht und die Litzelstätter Dorfraubauken erörtern, was wirklich zählt.
Sei auch du Teil dieses einmaligen Konzertes, am Vorabend des Aufstiegs unseres FC Kreuzlingens, am Vorabend einer Zeitenwende, die alles, was klein und unbedeutend war, hinwegfegt um Platz zu schaffen für die gewaltigen Zuschauermassen des auferstandenen Ostens, damit auch du eines Tages die erhabenen Worte sprechen kannst, die jedem der nicht dabei war, die Schamröte ins Gesicht treiben wird: „I bi scho X-linger gsi, weisch, wo no nid gross!“
So erscheinet in Massen und erfreuet euch nicht nur an musikalischen Ergüssen, sondern auch am kühlen Biergenuss mannigfaltiger Kulturen! Die Tore öffnen sich um 20:00 Uhr. Wer etwas zu geben hat der möge geben, wer Nichts hat möge andere dazu bewegen zu geben was diese haben! |